Welterbe Altes Land: Glückwünsche für die Altländer von den Grünen

Das Alte Land ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas
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(lt). Glückwünsche von den Grünen gab es jetzt für die Altländer, die sich geschlossen für die Anerkennung des Alten Landes zum Welterbe der Unesco einsetzen wollen (das WOCHENBLATT berichtete).
„Es freut mich sehr, dass das Alte Land jetzt geschlossen mit dem Obstbau, dem Welterbe-Verein und den Altländer Kommunen Jork und Lühe hinter dem Projekt steht“, sagt Elke Twesten, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Scheeßel (Landkreis Rotenburg). Wie berichtet, wurde Anfang April der neue Gestalterkreis vorgestellt.
Kürzlich tauschte sich Umweltminister Stefan Wenzel zusammen mit Elke Twesten (Grüne) und Petra Tiemann (SPD) vor Ort mit den Obstbauern aus. Gemeinsam sollen nun die Gestaltungsmöglichkeiten für ein ökologisches Regional- und Gebietsmanagement im Kulturraum Altes Land ausgelotet werden.  
"Es werden noch einige Tage bis zur Anerkennung des Welterbe-Titels vergehen", sagt Elke Twesten. Gleichwohl sei es ein schönes gemeinsames Zeichen, das jetzt gesetzt wurde.
Twesten erinnert daran, dass sich seit Jahren eine Gruppe engagierter Menschen aus der Region mit der Thematik des Welterbestatus für das Alte Land beschäftigt. Nur gemeinsam werde das Alte Land die Früchte der Auszeichnung ernten, genauso wie sich die Kulturlandschaft über Jahrhunderte zu dem entwickelt habe, was sie heute sei, so die Grünen-Politikerin.
Voraussichtlich Ende des Jahres oder Anfang 2014 wird sich entscheiden, ob es das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas auf die nationale Liste schafft.

Redakteur:

Lena Stehr

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