Gleichstellungsbeauftragte laden ein
Infoabend über Initiative "StoP-Partnerschaftsgewalt"
"Den Gewaltkreislauf in der Kommune durchbrechen mit der Initiative 'StoP-Partnerschaftsgewalt'" ist das Thema eines Online-Info- und Gesprächsabends, zu dem die Gleichstellungsbeauftragten der Samtgemeinde Salzhausen und der Gemeinde Neu Wulmstorf, Astrid Warburg-Manthey und Ulrike Glüer, am Montag, 4. Dezember, von 19 bis 21 Uhr einladen. Interessierte melden sich bis 27. November per E-Mail an gleichstellung@neu-wulmstorf.de oder unter gleichstellung-salzhausen@gmx.de. Der Veranstaltungslink wird nach der Anmeldung zugeschickt.
Als Referentin berichtet Prof. Dr. Sabine Stövesand von der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften, wie Partnerschaftsgewalt wirkungsvoll entgegengetreten werden kann. Dabei geht sie unter anderem auch auf folgende Fragen ein: Wie können bestehende kommunale Strukturen genutzt werden? Wie ist es möglich, ein Klima zu schaffen, das Nachbarn für Partnergewalt und deren Folgen sensibilisiert und sie ermuntert, nicht wegzuschauen, sondern ihr offen Paroli zu bieten?
Die Initiative „StoP-Partnerschaftsgewalt“ wurde 2007 von Sabine Stövesand initiiert, um die nachbarschaftliche Hilfe, Einmischung und Abhilfe bei partnerschaftlicher Gewalt zu stärken. In mehreren städtischen und ländlichen Regionen hat sich "StoP" mittlerweile bewährt und wurde fester Bestandteil von Kommunen. Im Landkreis Harburg gibt es die Initiative bislang nicht. Die Gleichstellungsbeauftragten möchten das erfolgreiche Projekt auch im Raum Salzhausen und Neu Wulmstorf gemeinsam mit den Bürgern umsetzen.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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