Nach der Pandemie große Herausforderungen
Stadtjugendring Buxtehude mit neuem Vorstand
tk. Buxtehude. Achim Biesenbach (39) bleibt Vorsitzender des Stadtjugendrings Buxtehude. Dieses Amt hat er seit 2010 inne. Er kümmert sich um internationale Austauschprogramme nach Israel und Russland sowie um kommunale Jugendpolitik.
Die Mitgliederversammlung erhöhte vor Kurzem die Anzahl der stellvertretenden Vorsitzenden um zwei auf vier: Niels Kohlhaase (21) als Finanzreferent ist wie bisher für Finanzen, die Buxtehuder Ausbildungsmesse sowie die Demokratiebildungsaktivitäten zuständig. Martin Ratering (38) ist neuer Jugendarbeitsreferent und verantwortet neben der IT im Verein die Stadtteileinrichtung „Kinderforum“ an der Sagekuhle und das Spielmobil „Balu“. Lars Neuber (30) wurde zum Mitgliederreferenten gewählt und kümmert sich um Verleihmaterial, insbesondere den Minibus des Vereins, sowie Betreuung, Beratung und Information der Jugendvereine in Buxtehude. Inga Lietzmann (43) ist neue Jugendleiterreferentin. Sie hat Jugendleiterausbildung (Juleica), Fortbildungsprogramme und regionale Vernetzung im Fokus.
Der Vorstand wird komplettiert durch die weiteren Vorstandsmitglieder Lara-Saphira Cader (20), Frank-Christian Harder (38), André Bohn (42) und Julia Skalitz (26).
Der neue Vorstand sieht die Jugendvereine aktuell vor großen Herausforderungen: "Jugendarbeit ist zurzeit zwar noch eingefroren, aber die kommende Herausforderung ist bereits absehbar. Der Nachwuchsmangel bei Teamern und Ehrenamtlichen wird sich deutlich verstärken“, sagt Achim Biesenbach. Die Bewältigung der Pandemie-Folgen werde Zeit und Kreativität erfordern. Gleichzeitig sei online keine Lösung, sondern eher ein Problem: „Die Online-Müdigkeit bei jungen Menschen macht sich bereits massiv bemerkbar“, sagt Lars Neuber.
Eine weitere Herausforderung für den neuen SJR-Vorstand ist die Sicherung der Öffnungen des „Kinderforums“ in der Sagekuhle während und nach der Bauphase der neuen Sporthalle für die Grundschule Rotkäppchenweg. Die Sporthalle entsteht voraussichtlich auf dem Grundstück, auf dem derzeit das „Kinderforum“ errichtet ist. Zwischenlösungen werden zurzeit mit der Stadtverwaltung diskutiert.
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