6,5 Millionen Euro teuer: Sanierung der Burg Seevetal wäre finanzieller Kraftakt
Veranstaltungszentrum Burg Seevetal müsste monatelang geschlossen werden
kb. Seevetal. Das Veranstaltungszentrum Burg Seevetal in Hittfeld ist so gut ausgelastet wie nie, aber die Zukunft des Gebäudes ist derzeit unsicher. Denn die 1983 fertiggestellte "Burg" muss saniert werden. Geschätzte Kosten laut Verwaltung: 6,5 Millionen Euro. U.a. muss das Veranstaltungszentrum mit einer vollautomatischen Brandmeldeanlage ausgerüstet werden. Dafür ist es notwendig, die komplette Saaldecke abzumontieren und eine neue Deckenkonstruktion einzubauen. Während des laufenden Betriebs ist das nicht möglich. Um alle Sanierungsarbeiten ausführen zu können, wird es notwendig sein, die Burg Seevetal für ca. 15 bis 18 Monate vollständig zu schließen. Ob danach die Veranstalter noch Schlange stehen, ist zumindest fraglich.
Ein Neubau wäre allerdings keine Alternative. Der würde mit geschätzten 11,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Und schneller wieder nutzbar wäre die "Burg" dann auch nicht.
Angesichts klammer Kassen und nahender Kommunalwahlen wird es für die Politik keine leichte Entscheidung für oder gegen eine Sanierung sein. Denn eines scheint sicher: Auch nach der Sanierung wird die Burg weiterhin jährlich Miese machen. Derzeit liegt das Defizit bei knapp 280.000 Euro. Am Donnerstag, 3. März, um 17 Uhr wird das Thema im Bau- und Sportausschuss beraten. Die Sitzung findet im Rathaus in Hittfeld statt.
Redakteur:Katja Bendig aus Seevetal |
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