Pfingsten in Jurten und Kothen
Christliche Pfadfinder schlagen als Piraten verschiedener Länder ihr Zeltlager auf
gb. Todtglüsingen. Rauchfahnen, fröhliches Lachen und Anfeuerungsrufe aus vielen Kehlen dringen aus dem Camp. Das haben 100 Kinder und Jugendliche des Verbandes Christlicher Pfadfinder des Bezirks Heide in Todtglüsingen aufgeschlagen. Über Pfingsten kamen sie unter dem Motto „Tortuga – das Land das nicht sein darf“ zum Piratenwettkampf zusammen. Der wurde zwischen den großen und kleineren pfadfindertypischen Zelten, auch Jurten und Kothen genannt, ausgetragen. Für die Wettkämpfe verwandelten sich die ab neun Jahre alten Teilnehmer in Piratenstämme aus unterschiedlichen Ländern. Selbst das in Hordentöpfen gekochte Abendessen, die Bastelworkshops und der Gottesdienst unter freiem Himmel waren auf diese Spielidee ausgerichtet.
„Wir Pfadfinder lassen uns durch das Wetter nicht die Stimmung verderben“, sagt Organisator Peter Eckhoff. Das bestätigte auch Tom-Ole (11) aus Buchholz: „Es ist ein bisschen nass, aber ich finde es gut hier.“ Mit einer kleinen Einschränkung zeigte sich auch Franka begeistert: „Bis auf das Abwaschen finde ich hier alles toll, besonders aber das Feuer“, sagte die 11-Jährige. Nur ein Pirat musste wegen Heimweh die Segel streichen.
Ihren Dank richten die Pfadfinder an die Grundbesitzer Ekkehard und Hubertus von Hörsten, sowie den Todtglüsinger Sportverein und Karl Siegfried Jobmann, die mit Strom und Wasser das Pfingstcamp unterstützen.
Redakteur:Katja Bendig aus Seevetal |
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