Stadt will Modernisierung weiterhin unterstützen
Im Albert-Schweitzer-Viertel sollen drei neue Projekte vertraglich fixiert werden / VA-Entscheidungen
thl. Winsen. Im Albert-Schweitzer-Viertel geht die Modernisierung weiter voran. Die Stadt will drei weitere Projekte zur Wohnumfeldverbesserung mit der Eigentümergesellschaft vertraglich fixieren. Dabei geht es um die Aufwertung der Hauseingangsbereiche und der Außenspielflächen sowie die Anlegung von Mietergärten. Dafür will die Stadt dem Eigentümer, der AFP Nord aus Luxemburg, Fördergelder anbieten. Der Verwaltungsausschuss (VA) hat jetzt in seiner Sitzung grünes Licht dafür gegeben.
Weitere Entscheidungen des wichtigsten Ausschusses nach dem Stadtrat:
• Der VA hat der Veräußerung weiterer sieben Baugrundstücke im Winsener Baugebiet Norderbülte an Interessenten zugestimmt. Fünf junge Familien wollen hier ein Eigenheim errichten. Außerdem erhalten zwei Bewerber nach dem Punktekatalog für ältere Bauinteressenten dort jeweils ein Grundstück. Die Haupterschließungsstraße des Baugebiets soll "Zuckerkamp" heißen.
• Die Bezeichnung der Bodelschwinghstraße wird sich zukünftig auf einen anderen Straßenabschnitt beziehen. Nicht mehr der unmittelbar an der Westseite des Herbergsvereins verlaufende Wirtschaftsweg, sondern die Straße von der Astrid-Lindgren-Straße zum Herbergsverein heißt künftig so. Über diese östliche Zufahrt wird bereits seit Jahren der gesamte Verkehr zum und vom Herbergsverein abgewickelt, der diese Änderung angeregt hatte.
• In Bahlburg wurde ein städtisches Baugrundstück neu vergeben. Nachdem ein Interessent seine Bewerbung zurückgezogen hatte, bekommt nun eine Familie aus Pattensen das Grundstück, um hier zu bauen. Damit sind alle neun städtischen Baugrundstücke "Am Winkelfeld" verkauft.
• Über die geplante Modernisierung der Reso-Fabrik soll ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden, der eine Förderung des Vorhabens mit einem Betrag von 150.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung zum Gegenstand hat. Der Anteil der Stadt an diesem Projekt beläuft sich auf 50.000 Euro.
• Der Landkreis will für das Konzept "Digitale Kreisverwaltung" temporär eine Containeranlage im Schlosspark aufstellen. Er hat Standorte im Bereich der Gebäude A und B vorgeschlagen. Der VA stimmte der Bauvoranfrage grundsätzlich zu.
• Die Aktionen für ein "Sauberhaftes Winsen" sind vom Ausschuss positiv bewertet worden und sollen weitergeführt werden. Positiv äußerte sich der Verwaltungsausschuss auch zum Aufbau einer E-Ladesäulen-Infrastruktur in Winsen. Hier müssen aber noch Details geklärt werden. Dem Klimaschutz kommt auch die Fotovoltaikanlage auf der Schulsporthalle an der Schule "Am Ilmer Barg" zugute. Sie ist besonders wirtschaftlich, wenn sie von den Stadtwerken gepachtet wird.
• Der Verwaltungsausschuss hat sich dafür ausgesprochen, die städtisch finanzierte Sprachförderung auch in 2020 weiterzuführen und parallel dazu mögliche neue Finanzierungswege, z.B. über das Gute-Kita-Gesetz, zu nutzen.
• Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Pattensen wird langsam fertig. Der VA hat jetzt die Pflaster- und Landschaftsbauarbeiten für gut 85.000 Euro vergeben.
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