Neue Krippe in Marxen
Der erster Spatenstich ist getan
Samtgemeinde Hanstedt investiert weiter in die Kinderbetreuung.
mum. Marxen. Für den ersten Spatenstich war es fast schon zu spät. Aber bei dem Neubau von zwei Krippengruppen am Dorfgemeinschaftshaus Marxen soll keine Zeit verloren gehen, damit das Ziel "Fertigstellung im ersten Quartal 2020" erreicht werden kann. Deshalb wurde der symbolische erste Spatenstich an dem die Marxener DRK-Kindergartenleiterin Kerstin Kadereit, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Harburg-Land Roger Grewe, Bürgermeister Christian Meyer, Architekt und Ingenieur Stefan Martens sowie Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus teilnahmen, bereits in die Baugrube verlegt. Alle Beteiligten sehen dem Projekt mit einer Investitionssumme von etwa 1,3 Millionen Euro mit großer Freude entgegen und hoffen, dass die Bauarbeiten möglichst problemlos und im Zeitplan erledigt werden können. Für den Bau der Kinderkrippe hat die Gemeinde Marxen der Samtgemeinde eine Fläche von etwa 1.700 Quadratmetern kostenlos zur Verfügung gestellt.
Samtgemeinde-Bürgermeister Muus machte deutlich, dass man bereits weitere Projekte in Planung habe, da die Nachfrage nach Krippenplätzen immer noch steige und durch die Beitragsfreiheit im Kindergartenbereich sich auch dort die Nachfragesituation ändere. "Es werden jetzt deutlich stärker Ganztagsplätze gewünscht, was wiederum Einfluss auf die Raumsituation hat", so Muus. Diese Entwicklung habe man aber bereits nach der Sommerpause 2018 im Auge gehabt und im Samtgemeinderat thematisiert. Dieser habe beschlossen, dass die Verwaltung die Bedarfssituation und die Planungen von drei weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen in Asendorf, Hanstedt und Brackel weiter konkretisiert. Hier sei man in sehr guten Gesprächen, so Muus. Mit abschließenden Ergebnissen sei in den nächsten Monaten zu rechnen. Allerdings macht Muus zum wiederholten Male darauf aufmerksam, dass die Samtgemeinde, auch mit der tollen Unterstützung ihrer Gemeinden, zwar bereit sei, weiter in den Ausbau der Kinderbetreuung zu investieren, aber die vom Bund und Land seit knapp einem Jahr hierfür versprochenen Entlastungen für die Städte und Gemeinden endlich auch vor Ort ankommen müssten.
Redakteur:Sascha Mummenhoff aus Jesteburg |
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