SPD Neu Wulmstorf: "Altglascontainer sind keine Mülldeponien"
Müllproblem angehen

- Sogar Möbel wurden an dem Glascontainern abgestellt und müssen letztlich auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden Fotos: SPD
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sla. Neu Wulmstorf. In der Gemeinde Neu Wulmstorf wurde kürzlich illegal abgelegter Sperr- und Hausmüll an den Glascontainern in der Königsberger Straße entdeckt und schließlich beseitigt. Bereits am nächsten Tag lag dort erneut Müll.
Jetzt will die Neu Wulmstorfer SPD konsequent durchgreifen: „Wir wollen uns mit diesem Zustand nicht abfinden, aber ganz klar geht es auch nicht um eine reine Problemverschiebung in unsere Wälder“, so Christa Beyer, Sprecherin der SPD im Ausschuss für Umwelt und Klima.
Sperr- und Hausmüll, Säcke, Schrott und vieles mehr verunstalten in Neu Wulmstorf und auch in anderen Orten in der Umgebung die Flächen rund um Altglascontainer. Die Situation verschärft sich zunehmend - und gefährdet teils auch die Verkehrssicherheit, erzeugt zusätzliche Kosten und beeinträchtigt das Erscheinungsbild. Die Stellplätze für die Aufstellung der Wertstoffbehälter für das Duale System Deutschland (DSD) werden im Übrigen von den Gemeinden und privaten Grundeigentümern bereitgestellt.
Die SPD-Kreistagsfraktion hat jetzt einen umfangreichen Fragenkatalog an die Kreisverwaltung gesendet und will das Thema grundsätzlich anpacken. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll ein verbessertes Konzept aufgestellt werden.
Das Ziel ist es, die Ablage von Sperrmüll und Abfall an den Wertstoffbehältern zu vermeiden, diese aber gleichzeitig nicht auf Kosten der Natur in die Wälder zu verschieben.
„Das Verhalten weniger auf Kosten der Allgemeinheit, im Besonderen der Verkehrssicherheit und der Umwelt, ist schlichtweg eine Sauerei,“ bringt es Tobias Handtke, SPD-Fraktionsvorsitzender in Neu Wulmstorf, auf den Punkt.
"Wie verfahren andere Landkreise, Städte und Gemeinden und welche Erfahrungen hat man in der Vergangenheit mit den verschiedenen Standorten, an der Straße oder bei Supermärkten, gewonnen, die uns dabei behilflich sein können, den Verursachern keine Möglichkeit zur illegalen Müllentsorgung zu geben. Nichts dagegen zu unternehmen, darf keine Option sein“, sagt Handtke.


Redakteur:Susanne Laudien aus Buxtehude |
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