Wettbewerb im CFK Nord
Roboter flitzen in Stade um die Wette
Wettkampf der Roboter in Stade: In der Solarhalle des CFK Nord in Stade trugen Jugendliche einen Technikwettbewerb aus. Ausrichter war das „Jugend macht MI(N)T!“-Cluster (JuMaMi) in Kooperation mit Composites United, der Hochschule 21 und dem Bildungsbüro des Landkreises. Gewonnen hat das Team SPQR von der Jugendpflege Harsefeld.
Insgesamt traten 22 Jugendliche in fünf Teams gegeneinander an, um ihr technisches Geschick und ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Dabei hatten alle dieselben Ausgangsbedingungen: Sie erhielten einen Bausatz, mit dem das fahrbare Grundgerüst herstellt und programmiert werden konnte. Die Ausgestaltung und das Design der Roboter waren der Fantasie der Jugendlichen überlassen. Mechatronik-Studierende der Hochschule 21 standen ihnen als Mentoren zur Seite.
Im Zentrum stand die Wettfahrt der Roboter: Das Ziel bestand darin, einen anspruchsvollen Hindernisparcours so schnell wie möglich zu bewältigen. Das Team SPQR schnitt bei dieser Herausforderung am besten ab – ihr Roboter "Marcus Tullius Cicero" überwand alle Barrieren am schnellsten und fuhr damit die meisten Punkte ein. Auf den zweiten Platz kam der Roboter "Color Cloud" des Teams Wolkenburg von der Stadtjugendpflege Stade vor dem Drittplatzieren "Kalli McMöller" vom Team McMöllers von der Jugendpflege Drochtersen.
Die Siegerehrung nahm Landrat Kai Seefried vor. Er verwies auf die Bedeutung solcher Technikwettbewerbe: "Die spielerische Förderung und Vermittlung von technischen Sachverhalten ist eine wichtige Grundlage für die Gewinnung zukünftiger MINT-Fachkräfte. Wir brauchen solche klugen Köpfe, wir brauchen euch.“ Den Nachhaltigkeitspreis gewann der Roboter "Streife im Wasser". Das Team "Fünf Tauchpolizisten" konnte mit der Verwendung von Süßigkeitenverpackungen die Jury von sich überzeugen. Auch das Publikum vergab einen Preis für das beste Design. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kürten den Roboter "Speedy Racer 2" vom Team Speedy der Samtgemeinde-Jugendpflege Horneburg - das waren die Vorjahressieger - zu ihren Favoriten.
Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung sowie das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt präsentierten am Rande der Arena große Industrieroboter für Serienanwendungen – ein interessanter Einblick in die Welt der Robotik.
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