KZ-Häftlinge

Beiträge zum Thema KZ-Häftlinge

Politik
Gerda Meyer und ihr Sohn Thomas. Ihr Vater, der frühere Handeloher Bürgermeister Heinrich Peters (1937 - 1960), hatte die Bürger zur Versorgung der ausgemergelten KZ-Häftlinge aufgefordert | Foto: bim
10 Bilder

Handeloh
Gedenken an die getöteten KZ-Häftlinge des Todeszugs

Vor rund 80 Jahren - am 8. April 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs - hielt am Handeloher Bahnhof ein Zug, den die Dorfbewohner und ihre Nachfahren sicherlich nie vergessen werden: der Todeszug auf der Heidebahn. Darin deportierten die Nazis KZ-Häftlinge aus dem wegen dem Vorrücken der Alliierten geräumten KZ "Mittelbau-Dora" im Harz über Umwege nach Bergen-Belsen - eingepfercht wie Vieh in Waggons. Ohne ausreichend Nahrung und Wasser, geschwächt oder krank starben viele der...

Blaulicht
Die frisch gepflanzten Eiben, hier noch rechts und links neben dem Gedenkstein zu sehen, wurden gestohlen | Foto: Kludas
2 Bilder

Handeloh
Bäume von Gedenkstätte an KZ-Opfer vom Friedhof geklaut

Das ist unfassbar! Auf dem Handeloher Friedhof wurden rund um den Gedenkstein, der an den Transport von KZ-Insassen über die Heidebahnstrecke erinnert, zwei gut gewachsene Eiben gestohlen. Die Bäume waren erst im vergangenen Herbst gepflanzt worden. "Man hat sich ja fast schon an Diebstähle, schlechtes Benehmen und dergleichen gewöhnt bzw. erwartet nichts anderes, aber ausgerechnet von einer KZ-Gedenkstätte Pflanzen zu stehlen, ist für mich an Pietätlosigkeit schwer zu überbieten", sagt Katrin...

Panorama
Die Gedenktafel erinnert an die Deportationen, die tausende KZ-Häftlinge auch durch Bucholz führten | Foto: oh
2 Bilder

Buchholz: Mahnwache gegen das Vergessen

Teilnehmer des antifaschistischen Jugendcamps und des "SCI-Workcamps" erinnern an Deportationen auf der Strecke der heutigen Heidebahn kb/nw. Buchholz. Der Opfer des Nationalsozialismus, die auf der Strecke der heutigen Heidebahn ums Leben kamen, gedachten am Montag rund 50 Personen bei einer Mahnwache am Buchholzer Bahnhof. Im Vorfeld hatten sich zwölf Freiwillige eines SCI-Workcamps ("Service Civil International"), die aus sechs Ländern (Frankreich, Spanien, Süd-Korea, Deutschland, Bulgarien...