Landkreis Harburg und Landkreis Stade
Polizei warnt vor Paypal-Friends als Zahlungsmittel bei Internetgeschäften

Foto: Marques Thomas/ Unsplash

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor der Nutzung von Paypal-Friends als Zahlungsmittel bei Internetgeschäften. Bereits seit der Einführung nutzen Betrüger auch aufgrund von Sorglosigkeit von Internetkunden eine Schwäche des Bezahlanbieters aus - die eigentlich eine Stärke des Bezahlsystems sein soll. In den vergangenen Tagen gab es in der Region wieder vermehrt Versuche, Geld über diese Funktion zu ergaunern.

Käuferschutz wird umgangen

"Die meisten Verkäufer haben vielleicht keine bösen Absichten, wenn Sie den Vorschlag machen, die Transaktion über die 'Freunde und Familie'-Funktion abzuwickeln. Denn tatsächlich fallen dadurch für die Verkäufer keine PayPal-Gebühren an. In der Regel bieten sie die Artikel dann auch für etwas weniger Geld an", so ein Polizeibeamter. Leider nutzen einige Betrüger die Funktion aber, um den Käuferschutz zu umgehen, der bei Zahlungen für Waren und Dienstleistungen greift - das Geld ist weg.

Die Polizei rät:

Überweisen Sie bei PayPal nicht "an Freunde und Familie", wenn Sie die Empfänger nicht wirklich kennen - auch nicht, wenn Verkäufer angeben, der Preis würde sich dadurch reduzieren.
Akzeptieren Sie gegebenenfalls einen etwas höheren Preis, um für die Transaktionsgebühren aufzukommen, die über die Funktion "für Waren und Dienstleistungen" anfallen.
Wer Opfer eines Betruges geworden ist, sollte umgehend Strafanzeige erstatten.
Weitere Infos gibt es auch bei der Verbraucherzentrale.